Wie erwartet, KVR keine Chance gegen Aachen-Walheim

Alle Nachwuchsmannschaften mit Siegen gegen St. Ingbert

Gegen den Tabellenzweiten Aachen-Walheim hatten die KVR Ringer bei der 8:21 Niederlage keine Chance, obgleich trotzdem den Fans gute, ja sogar spektakuläre Kämpfe geboten wurde. So konnten bis 61 kg Freistil Moritz Paulus und der Aachener Adrian Mosa richtige Freistilkunst bieten die letztendlich mit einem 10:11 Erfolg des Gastes endete. Ein weiterer Höhepunkt im Freistil zwischen unserem Franzosen Arman Eloyan bis 66 kg gegen Yaschar Jamali. Auch hier ging der Sieg mit 9:10 an den Walheimer.

Jeweils drei Teampunkte mussten bis 57 kg Henrik Schmitt (er musste Kevin Müller ersetzen) gegen Stoyan Spasov und im Schwergewicht Stephane Marcinski gegen den 12 kg schwereren Zviad Metreveli abgeben. Noah Monz 66 kg ersetzte Ariles Adjuad und Kevin Osthoff 98 kg, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte (vertrat Waldemar Minich), verloren ihre Kämpfe gegen Edward Bersegjan und Martin Otto. Andrij Kurockin musste ein 2:5 an Gevorg Sahakyan abgeben und Andreas Skodawesselly ließ sich beim Angriffsversuch gegen Kampfesende von Waldemar Preil auskontern, wodurch die 2:12 Punktniederlage resultierte. Die acht Punkte für den KVR holten mit einem 16:1 Überlegenheitssieg Marius Braun gegen Maxemilian Otto, im Anschluss schulterte Robin Paulus den Aachener Marco Kreutz zum 8:21 Endstand.

Mit einem 28-11 Erfolg gegen den Tabellendritten aus St. Ingbert verteidigte dagegen die Reserve des KVR die Tabellenführung. Simon Monz wurde kein Gegner entgegengestellt. Somit trug er kampflos 4 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Patrick Haffner drückte seinen Gegner nach 16-0 Führung noch in der ersten Runde auf beide Schultern. In der 61 Kiloklasse schlug Lucas Rosport den deutschen B-Jugend Meister Leo Gaal in dessen Stilart nach 8-0 Führung durch Schultersieg. Eine klasse Leistung von Lucas, der eigentlich im griechisch-römischen Stil beheimatet ist. Daniel Piro schlug, ebenfalls stilartfremd, seinen Gegner nach nur 20 Sekunden und trug somit den schnellsten Sieg zum Mannschaftserfolg bei. Niklas Adams hatte gegen den erfahrenen Andreas Ott keine Chance. Marius Klein brauchte nur 10 Sekunden länger für seinen Schultersieg als Daniel Piro, weitere vier Zähler für den KVR. Gian Luca Montana wehrte sich tapfer gegen den starken Maxim Kornikov und ließ nur eine 3 Punktewertung zu. Auch Markus Chmiel ließ seinen Gegner nicht in die Pause kommen und schlug ihn vorzeitig technisch überlegen. Tilman Sutor konnte das Gewichtslimit leider nicht erbringen, schlug seinen Gegner auf der Matte aber ebenfalls sehenswert mit technisch schönen Aktionen. Im letzten Kampf der Auseinandersetzung drückte Lukas Zimmer wieder ordentlich auf's Tempo und schulterte seinen Gegner nach 10-0 Führung innerhalb der ersten Runde. Souverän geleitet wurde die Partie vom Kampfrichter Georg Goczol aus Humes.

Die junge 3. Mannschaft des KVR besiegte mit 15-12 die Reserve aus St. Ingbert. Paul Riemer schlug im ungewohnten griechisch römischen Stil seinen Gegner nach 8-0 Führung mit einem Schultersieg. Moritz Posth strich die Punkte kampflos ein. Alessio Ruvio und Timo Schmitt mußten ebenso wie Nils Gabriel Niederlagen hinnehmen. Jan Schmeer schulterte seinen Gegner nach gerade einmal 24 Sekunden. Im einzigen Kampf über die volle Distanz siegte Daniel Lacour mit 13-5 nach starker Leistung in der für ihn ungewohnten freien Stilart. Da 2 Ringer aus St. Ingbert auch in der ersten Mannschaft eingesetzt wurden wird der Kampf 28-0 gewertet. Ein weiterer toller Erfolg der Mannschaft die nur aus eigenen Nachwuchsringern besteht.

Die Mattenfüchse mit dem ersten Kampf an diesem Tag gingen mit gutem Beispiel voran und fegten den KSV St. Ingbert von der Matte. Unsere Gegner konnten nur fünf Ringer aufbieten, sodass Leon Lorenz, Gero Chianetta, Paul Riemer und Andrej Witt die Punkte kampflos einstrichen. Die anderen Kämpfer des KV 03 wollten da nicht zurückstehen und gewannen ausnahmslos der Schultersieg oder technisch überlegen. Till Butterbach, Paul Müller, Nils Neumann, Moritz Posth und Aaron Bickel ließen nichts anbrennen und so gewannen die Füchse in einer Gesamtzeit von nur 8:38.

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